SpVgg Auerbach/Streitheim e.V.

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Männer: Bezirksliga Herren 
Frauen I: Kreisliga West Damen 
Frauen II: Kreisklasse West Damen 
Frauen III: Kreisklasse West Damen 

Saison 2009/2010

Auerbacher Volleyballerinnen schaffen das Wunder

Königsbrunn. koh. Was keiner für möglich gehalten hat, ist eingetreten. Noch am drittletzten Spieltag schien es beschlossene Sache, dass die ersten Volleyball-Mannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim in den sauren Apfel des Abstieges aus der Bezirksklasse beißen muss. Doch alle Experten haben sich getäuscht. Mit einem lebensnotwendigen 3:1 Sieg gegen den VSC Donauwörth am letzten Spieltag in Königsbrunn retteten sich die Auerbacherinnen auf den siebten Tabellenplatz und verbleiben in der zweithöchsten schwäbischen Volleyballklasse. Dass die Rettung trotzdem am seidenen Faden hing, zeigt ein Blick auf die Abschlusstabelle. Außer dem Tabellenletzten Donauwörth, der nur zehn Pluspunkte im Laufe der Saison erringen konnte, holten alle Mannschaften von Platz sechs bis neun 12:24 Punkte. Auerbach rettete das bessere Satzverhältnis, während der SC Altenmünster mit zwei Siegen am letzten Spieltag auf exakt die gleiche Punktezahl kam, aber leider als Neunter absteigen muss.
Dabei sah es im ersten Spiel des Finaltages in Königsbrunn nicht gerade rosig für die SpVgg Auerbach/Streitheim aus. Glatt mit 0:3 verlor die Mannschaft um Trainer Stefan Mack das Auftaktspiel gegen den Tabellendritten und Gastgeber Königsbrunn und die Felle der Auerbacherinnen schienen den Lech hinab zu schwimmen. Als die Königsbrunnerinnen auch den VSC Donauwörth mit 3:2 bezwangen, keimte noch einmal Hoffnung im Lager von Auerbach auf, mit einem Sieg vielleicht noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt zu schaffen. Doch im ersten Satz wurden die Mienen immer länger, denn mit 19:25 ging der Satz an die Donaustädter. Zu allem Überfluss verletzte sich mit Simone Strobl als eine der Stützen des Teams am Fuß und konnte nicht mehr weiterspielen. Doch mit dem letzten Aufgebot von sechs Spielerinnen wurde das Spiel noch einmal gedreht und nach den mit 25:23, 25:23 und 25:21 kam zum ersten Male verhaltener Jubel auf, der sich dann nach der Bekanntgabe der restlichen Ergebnisse an den anderen Spielorten zu einem Freudenfest steigerte.
Auerbach: J. Kraus, Mayr, Reitschuster, Schafhauser, E. Schmuttermair, Strobl, Daffner-Schmid

Auerbachs Zweite muss in die Relegation

koh. Sieg und Niederlage für die zweite Damen-Volleyballmannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim am letzten Spieltag in der Kreisklasse.
Einer 0:3 Pleite gegen den TSV 1874 Augsburg folgte ein 3:2 Erfolg gegen den SC Kissing. Durch diesen Teilerfolg sicherte sich die Mannschaft von Lars Kriedemann den vierten Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation in die Kreisliga berechtigt, und darf am 17. April gegen Kissing und Schwabmünchen spielen.

Volleyballherren der SpVgg Auerbach/Streitheim steigen aus der Bezirksliga ab

Horgau. Koh. Für die Bezirksklasse zu stark, für die Bezirksliga zu schwach, so ging es in den vergangenen Jahren bei den Volleyballherren der SpVgg Auerbach/Streitheim einmal hinauf und ein Jahr später wieder hinab. Heuer ist wieder einmal ein Abstieg zu verzeichnen, denn die Männer um Spielertrainer Peter Schamberger konnten auch am für sie letzten Spieltag das Ruder nicht mehr herumreißen. Mit zwei Niederlagen 1:3 gegen den Tabellenzweiten TSV Weißenhorn und 0:3 gegen den Vierten TV Kempten 2, spielen die Auerbacher in der kommenden Saison wieder in der zweithöchsten schwäbischen Spielklasse, der Bezirksklasse. Dennoch sind die Männer nicht deprimiert, denn es war zu erwarten, dass die vergangene Saison ein schweres Jahr werden würde. Seit Jahren besteht fast die gesamte Mannschaft aus den gleichen Spielern, die nun auch in die Jahre gekommen sind, denn junge Spieler sind auf dem flachen Lande Mangelware.
Trotzdem war die Mannschaft stolz, konnte sie im Laufe der Saison vier Spiele gewinnen und verabschiedet sich aus der Bezirksklasse nicht als Letzter, sondern wenigstens als Tabellenvorletzter mit 8:28 Punkten und 19:43 Sätzen.
Soviel Spieler wie noch nie in der abgelaufenen Saison fanden sich auf Auerbacher Seite zum Finale ein. Nicht weniger als 11 Spieler standen auf dem Spielberichtsbogen und bei zwei Siegen hätte man das Unmögliche noch erreichen können. Doch die Masse konnte auch nichts mehr ausrichten, denn die Weißenhorner erwiesen sich außer im zweiten Satz, der mit 25:13 an Auerbach ging, als zu stark. Die  restlichen drei Sätze gingen nämlich mit  25:18, 25:17 und 25:8 an die Gäste. Auch im zweiten Spiel kamen die Gastgeber nur schwer aus den Startlöchern und lagen sehr schnell mit 13:25 und 18:25 gegen Kempten im Rückstand. Erst nach einer Pausenpredigt vom Trainer Schamberger, sich im letzten Spiel in der Bezirksliga nicht abschlachten zu lassen, wurde es besser und die Spieler konnten nach dem 21:25 Schlusssatz wenigstens erhobenen Hauptes das Hallenparkett verlassen.

Auerbach: Barthmann, Bischoff, Daffner, Kriedemann, Mack, KH. Maiershofer, Motzke, Schamberger, Scherr, Ziegler, Zikeli

Archiv:

Auerbachs Volleyballdamen scheitern knapp am Aufstieg in die Bezirksklasse

Alle Vorzeichen standen auf Erfolg für die SpVgg Auerbach/Streitheim beim Relegationstag zum Aufstieg in die Bezirksklasse Nord. Heimische Rothtalhalle und zum ersten Mal in dieser Saison hatte Trainer Stephan Mack die Qual der Wahl. Elf seiner Spielerinnen meldeten sich am Sonntagvormittag fit für das Vorhaben, als Vizemeister der Kreisliga West doch noch in die Bezirksklasse aufzusteigen. Während sich die Spielerinnen aus Auerbach und dem Drittletzten der Bezirksklasse Nord, die des TSV Ebermergen aus der Nähe von Harburg, warm spielten, warteten fünf Spielerinnen der DJK Don Bosco 2, des dritten Vereines für die Relegation, auf ihre restlichen Mannschaftskameradinnen. Um 11 Uhr, dem Zeitpunkt des ersten Spieles, war weit und breit vom Rest der Augsburger nichts zu sehen. Erst nach mehreren Versuchen per Handy meldeten sich die fehlenden Spielerinnen aus dem 40 Kilometer entfernten Krumbach. Diese hatten die Abzweigung der B10 in Vogelsang glatt übersehen und fuhren einfach auf der B300 geradeaus weiter. Um die sportliche Entscheidung für den Aufstieg doch noch zu ermöglichen, einigten sich die Mannschaftsführerinnen aus Ebermengen und Auerbach, 12 Uhr als letzte Frist zum Eintreffen der gesamten Gästemannschaft zu geben. Doch die Zeiger der Uhr liefen und liefen, auch wenn die Hallenuhr wegen eines zwischenzeitlichen Stromausfalles in der Rothtalhalle auf 11:30 Uhr stehen blieb. Als die gesetzte Frist wieder verstrich, mussten die fünf anwesenden Spielerinnen der DJK Don Bosco kampflos unter vielen Tränen die Segel streichen. So musste bereits das erste und einzige Spiel zwischen Auerbach und Ebermengen die Entscheidung bringen. Im ersten Satz sah es vor zahlreichen Zuschauern danach aus, als wenn die lange Warterei keinen Einfluss auf das Spiel der Auerbacherinnen hatte. Sehr diszipliniert gingen die Damen zu Werke und gewannen den ersten Satz ohne große Mühe mit 25:50 Punkten. Für viele Anhänger in der Halle war der Aufstieg nur noch eine Frage der Zeit, doch es kam anders. Ebermengen setzte alles auf eine Karte und hatte in den beiden folgenden Sätzen auch Erfolg damit. Auerbach fand kein Mittel, um dem Spiel eine Wende zu geben. Mit 6:25 und 18:25 bahnte sich ein Debakel an, doch im vierten Satz sah man dann wieder eine mental auf der Höhe agierende SpVgg Auerbach. Das 25:22, nach zwischenzeitlichen 17:22, war in der Schlussphase dieses Satzes allererste Sahne. Statt den Schwung mit in den Tie-Break zu nehmen, flatterten bei der Heimmannschaft wieder einmal die Nerven. Immer mit zwei und drei Punkten voraus, endete der fünfte Satz äußerst knapp mit 15:13für den TSV Ebermengen, der sich somit den Klassenerhalt sicherte. Koh.

Auerbach: Grolig, Kraus, Schmidt-Daffner, Schaffhauser, I. Schmuttermair, Mayer, Strobel, Reitschuster, Martin, Hutner, E. Schmuttermair.

Auerbach ist Meister, Meitingen darf in die Relegation


"Wir sind Meister der Bezirksklasse!" jubelte die SpVgg Auerbach/Streitheim.
v.l.n.r: vorne: Lutz Barthmann, Karl Heinz Maiershofer, Mathias Scherr,
hinten: Stephan Mack, Peter Schamberger, Herbert Daffner, Markus Motzke

Besser hätte die Terminliste der Volleyballer am letzten Spieltag in der Bezirksklasse Nord nicht zusammengestellt werden können. In der Meitinger Halle entschied sich das Meisterrennen und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga und der direkte Abstieg, beziehungsweise Relegation. Unter den Vorzeichen Tabellenvorletzter und somit Absteiger startete der TSV Meitingen in das Finale, der SSV Anhausen als Drittletzter durfte sich noch Hoffnungen auf Klassenverbleib oder Relegation machen und die SpVgg Auerbach/Streitheim benötigte noch einen Sieg um mit eigener Kraft Meister zu werden.
Bestens eingestellt startete der Gastgeber Meitingen das Unternehmen Klassenerhalt in eigner Halle. Hochmotiviert und willensstark präsentierte sich die Mannschaft im Spiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten SSV Anhausen. Trotzdem hatten im ersten Satz die Gäste leichte Spielvorteile und führten bereits mit 18: 16, ehe sich die Heimmannschaft mit einem gewaltigen Endspurt mit 25:21 durchsetzen konnten. Nichts entgegensetzen konnte Anhausen im zweiten Satz den immer stärker werdenden Meitinger und kamen mit 15:25 auch deutlich unter die Räder. Ausgeglichen verlief der dritte Durchgang, wenngleich am Ende Meitingen wieder jubeln durfte, denn die 25:20 Punkte bedeuteten einen 3:0 Sieg und die Teilnahme an der Relegation zum Klassenverbleib.
Doch die Meitinger wollten noch mehr. Sie steigerten sich in einen wahren Spielrauch gegen den Meisterschaftsfavoriten SpVgg Auerbach/Streitheim. Während den Gästen so gut wie gar nichts gelang, schmetterten die Hausherren die Bälle dem Gegner nur so um die Ohren. Gerade demütigend für Auerbach war der erste Satz mit 15:20 und der dritte mit 14:25 Punkten. Lediglich im zweiten Durchgang konnten sie beim 24:26 einigermaßen mithalten.
Während der TSV Meitingen und sein Anhang jubelten und sich auf den Relegationstag am 28. März in Mering vorbereiten, machte sich bei der SpVgg Auerbach Ratlosigkeit breit. Noch düsterer wurden die Mienen von Spielertrainer Peter Schamberger und seinen Mannen, als sie das Ergebnis vom Fernduell mit dem Mitfavoriten TSV Haunstetten aus Inchenhofen hörten. Haunstetten lag nun mit zwei Siegen auf einmal an der Tabellenspitze. Ein Sieg musste her, egal was es koste, um die vor diesem Spieltag fast sichere Meisterschaft doch noch zu holen. Sie griffen um das Ziel doch noch zu erreichen, sogar in die Trickkiste. Während sie im ersten Spiel mit ihren schwarz/roten Saisontrikots spielten, holten sie für das alles entscheidende Finalspiel ihre schwarzen Meistertrikots aus dem Jahre 2007 aus dem Koffer und es klappte. Die Anhauser geschockt über ihren direkten Abstieg hatten in allen drei Sätzen gegen die mit breiter Brust agierenden Auerbacher nichts mehr entgegen zu setzen. Auerbach zeigte wieder sein wahres Gesicht und beherrschten Ball und Gegner in allen Belangen. In rund 55 Minuten fegten sie die Anhauser mit 25:18, 25:16 und 25:16 Punkten vom Parkett. So konnte doch noch der vom 1. Vorsitzenden Johann Kohler mitgebrachte und kaltgestellte Meistersekt, den er nach dem ersten Spiel wieder verschwinden ließ, geöffnet werden. „Nie wieder Bezirksklasse“ sangen die Spieler ausgelassen und freuen sich nun auf die schwere Aufgabe in der höchsten schwäbischen Klasse, der Bezirksliga. Leicht wird diese Aufgabe mit Sicherheit nicht werden, denn das Durchschnittsalter der Spieler ist bei Auerbach relativ hoch und auch die Spielerdecke ist nicht gerade üppig. Deshalb hätte die Mannschaft nicht gegen eine Blutauffrischung durch Neuzugänge, wie Spieler Stephan Mack meinte. koh.

SSV Anhausen: Schöchterte, Reiter, Nachreiner, Petroski, Schmid, Schmötzer, Pfiffner, Ternus

SpVgg Auerbach/Streitheim: Daffner, Mack, Matzke, Schamberger, Scherr, Barthmann, K.H. Maiershofer

TSV Meitingen: Spitko, Kirmayer, Fiedler, Dreier, Laux, Tascholli, Geiger, Haas, Pohlert

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