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Saison 2009/2010 Auerbacher Volleyballerinnen schaffen das Wunder Königsbrunn. koh.
Was keiner für möglich gehalten hat, ist eingetreten. Noch am
drittletzten Spieltag schien es beschlossene Sache, dass die ersten
Volleyball-Mannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim in den sauren
Apfel des Abstieges aus der Bezirksklasse beißen muss. Doch alle
Experten haben sich getäuscht. Mit einem lebensnotwendigen 3:1 Sieg
gegen den VSC Donauwörth am letzten Spieltag in Königsbrunn retteten
sich die Auerbacherinnen auf den siebten Tabellenplatz und verbleiben
in der zweithöchsten schwäbischen Volleyballklasse. Dass die Rettung
trotzdem am seidenen Faden hing, zeigt ein Blick auf die
Abschlusstabelle. Außer dem Tabellenletzten Donauwörth, der nur zehn
Pluspunkte im Laufe der Saison erringen konnte, holten alle
Mannschaften von Platz sechs bis neun 12:24 Punkte. Auerbach rettete
das bessere Satzverhältnis, während der SC Altenmünster mit zwei
Siegen am letzten Spieltag auf exakt die gleiche Punktezahl kam, aber
leider als Neunter absteigen muss. Auerbachs Zweite muss in die Relegation koh. Sieg und
Niederlage für die zweite Damen-Volleyballmannschaft der SpVgg
Auerbach/Streitheim am letzten Spieltag in der Kreisklasse. Volleyballherren der SpVgg Auerbach/Streitheim steigen aus der Bezirksliga ab Horgau. Koh. Für
die Bezirksklasse zu stark, für die Bezirksliga zu schwach, so ging
es in den vergangenen Jahren bei den Volleyballherren der SpVgg
Auerbach/Streitheim einmal hinauf und ein Jahr später wieder hinab.
Heuer ist wieder einmal ein Abstieg zu verzeichnen, denn die Männer
um Spielertrainer Peter Schamberger konnten auch am für sie letzten
Spieltag das Ruder nicht mehr herumreißen. Mit zwei Niederlagen 1:3
gegen den Tabellenzweiten TSV Weißenhorn und 0:3 gegen den Vierten TV
Kempten 2, spielen die Auerbacher in der kommenden Saison wieder in
der zweithöchsten schwäbischen Spielklasse, der Bezirksklasse.
Dennoch sind die Männer nicht deprimiert, denn es war zu erwarten,
dass die vergangene Saison ein schweres Jahr werden würde. Seit
Jahren besteht fast die gesamte Mannschaft aus den gleichen Spielern,
die nun auch in die Jahre gekommen sind, denn junge Spieler sind auf
dem flachen Lande Mangelware. Auerbach: Barthmann, Bischoff, Daffner, Kriedemann, Mack, KH. Maiershofer, Motzke, Schamberger, Scherr, Ziegler, Zikeli
Archiv: Auerbachs Volleyballdamen scheitern knapp am Aufstieg in die Bezirksklasse Alle Vorzeichen standen auf Erfolg für die SpVgg Auerbach/Streitheim beim Relegationstag zum Aufstieg in die Bezirksklasse Nord. Heimische Rothtalhalle und zum ersten Mal in dieser Saison hatte Trainer Stephan Mack die Qual der Wahl. Elf seiner Spielerinnen meldeten sich am Sonntagvormittag fit für das Vorhaben, als Vizemeister der Kreisliga West doch noch in die Bezirksklasse aufzusteigen. Während sich die Spielerinnen aus Auerbach und dem Drittletzten der Bezirksklasse Nord, die des TSV Ebermergen aus der Nähe von Harburg, warm spielten, warteten fünf Spielerinnen der DJK Don Bosco 2, des dritten Vereines für die Relegation, auf ihre restlichen Mannschaftskameradinnen. Um 11 Uhr, dem Zeitpunkt des ersten Spieles, war weit und breit vom Rest der Augsburger nichts zu sehen. Erst nach mehreren Versuchen per Handy meldeten sich die fehlenden Spielerinnen aus dem 40 Kilometer entfernten Krumbach. Diese hatten die Abzweigung der B10 in Vogelsang glatt übersehen und fuhren einfach auf der B300 geradeaus weiter. Um die sportliche Entscheidung für den Aufstieg doch noch zu ermöglichen, einigten sich die Mannschaftsführerinnen aus Ebermengen und Auerbach, 12 Uhr als letzte Frist zum Eintreffen der gesamten Gästemannschaft zu geben. Doch die Zeiger der Uhr liefen und liefen, auch wenn die Hallenuhr wegen eines zwischenzeitlichen Stromausfalles in der Rothtalhalle auf 11:30 Uhr stehen blieb. Als die gesetzte Frist wieder verstrich, mussten die fünf anwesenden Spielerinnen der DJK Don Bosco kampflos unter vielen Tränen die Segel streichen. So musste bereits das erste und einzige Spiel zwischen Auerbach und Ebermengen die Entscheidung bringen. Im ersten Satz sah es vor zahlreichen Zuschauern danach aus, als wenn die lange Warterei keinen Einfluss auf das Spiel der Auerbacherinnen hatte. Sehr diszipliniert gingen die Damen zu Werke und gewannen den ersten Satz ohne große Mühe mit 25:50 Punkten. Für viele Anhänger in der Halle war der Aufstieg nur noch eine Frage der Zeit, doch es kam anders. Ebermengen setzte alles auf eine Karte und hatte in den beiden folgenden Sätzen auch Erfolg damit. Auerbach fand kein Mittel, um dem Spiel eine Wende zu geben. Mit 6:25 und 18:25 bahnte sich ein Debakel an, doch im vierten Satz sah man dann wieder eine mental auf der Höhe agierende SpVgg Auerbach. Das 25:22, nach zwischenzeitlichen 17:22, war in der Schlussphase dieses Satzes allererste Sahne. Statt den Schwung mit in den Tie-Break zu nehmen, flatterten bei der Heimmannschaft wieder einmal die Nerven. Immer mit zwei und drei Punkten voraus, endete der fünfte Satz äußerst knapp mit 15:13für den TSV Ebermengen, der sich somit den Klassenerhalt sicherte. Koh. Auerbach: Grolig, Kraus, Schmidt-Daffner, Schaffhauser, I. Schmuttermair, Mayer, Strobel, Reitschuster, Martin, Hutner, E. Schmuttermair.
Auerbach ist Meister, Meitingen darf in die Relegation
Besser hätte die
Terminliste der Volleyballer am letzten Spieltag in der Bezirksklasse
Nord nicht zusammengestellt werden können. In der Meitinger Halle
entschied sich das Meisterrennen und der damit verbundene Aufstieg in
die Bezirksliga und der direkte Abstieg, beziehungsweise Relegation.
Unter den Vorzeichen Tabellenvorletzter und somit Absteiger startete
der TSV Meitingen in das Finale, der SSV Anhausen als Drittletzter
durfte sich noch Hoffnungen auf Klassenverbleib oder Relegation machen
und die SpVgg Auerbach/Streitheim benötigte noch einen Sieg um mit
eigener Kraft Meister zu werden. SSV Anhausen: Schöchterte, Reiter, Nachreiner, Petroski, Schmid, Schmötzer, Pfiffner, Ternus SpVgg Auerbach/Streitheim: Daffner, Mack, Matzke, Schamberger, Scherr, Barthmann, K.H. Maiershofer TSV Meitingen: Spitko, Kirmayer, Fiedler, Dreier, Laux, Tascholli, Geiger, Haas, Pohlert |