SpVgg Auerbach/Streitheim e.V.

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Erfolgreiche Sportler - Archiv 2010

Auerbacher Leichtathleten waren bei den Landkreismeisterschaften in Schwabmünchen am erfolgreichsten


Da es zur Meisterschaft im Dreikampf nicht ganz reichte - Emily Schuster (182) wurde Vizemeisterin - hielten sich Schuster in W9 und Isabelle Sasse mit Startnummer 176 in W11 über 800 m schadlos und somit gewannen beide Auerbacherinnen in ihren Altersklassen.

Schwabmünchen. 90 Medaillen waren bei den Leichtathletikmeisterschaften des Landkreises Augsburg im Schwabmünchner Stadion zu vergeben. Wie schon in den vergangenen Jahren drückten die Schülerleichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim den Titelkämpfen ihren Stempel auf.
15 Vereine mit 176 Athleten beteiligten sich bei extrem schlechter Witterung an den Meisterschaften, davon brachten 13 Vereine einen ihrer Athleten unter die ersten Drei. Mit 20 Medaillen, davon zehn goldenen, sechs silberne und sieben bronzene Plaketten, waren die Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim die eifrigsten Titel- und Medaillensammler. Auf den zweiten Rang in der Vereinswertung kam der SV Untermeitingen mit 14 und der TSV Schwabmünchen mit 13 Podestplätzen. Aus dem Verbreitungsgebiet des Landboten holten der TSV Gersthofen sechs, die LG Reischenau-Zusamtal fünf und die LG ESV/TSV Neusäß vier Medaillen. Die Wettkämpfe wurden als Dreikampf  und zusätzlich wurden für Lauftalente auch 800, beziehungsweise 1000 Meter angeboten.

Landkreissieger wurden aus dem Verbreitungsgebiet des Labo im Dreikampf: Alexander Wagner (M15), Lukas Friedrich ((M12), Adrian Sasse (M9), Maria Rieger (W13,  Sophia Müller (W10) alle SpVgg Auerbach/Streitheim,  Andreas Fischer (M14), Eva Herrmann (W15), Selina Meier (W14) alle LG Reischenau-Zusamtal, Nico Neymeyer (M8) TSV Meitingen,  Yvonne Rieck (W11), Hannah Sahlender (W9), Luisa Tremel (W8)  alle TSV Gersthofen.  Landkreissieger 1000 m: Julian Kaiser (M11), Tobias Müller (M10) beide SpVgg Auerbach/Streitheim. Landkreissiegerinnen 800 m: Antonia Ellenrieder (W15) ESV/TSV Neusäß, Isabelle Sasse (W11), Sophia Müller (W11), Emily Schuster (W9) beide SpVgg Auerbach/Streitheim. Koh.

Claudia Wirth wird schwäbische Meisterin im 10 Kilometer Straßenlauf

Wehringen. Ein toller Erfolg zum Schluss der Leichtathletiksaison gelang bei den schwäbischen Meisterschaften im 10 Kilometer-Straßenlauf in Wehringen Claudia Wex von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Sie gewann in 42:06 Minuten die Konkurrenz der Frauen und wurde somit schwäbische Titelträgerin. Ihr Vorhaben, den 22 Jahre alten Vereinsrekord von Rita Zobel gelang ihr nicht ganz, da strömender Regen dies verhinderte. koh.

Auerbacher Leichtathletinnen hatten viel Pech in Potsdam

Potsdam. Einmal leuchteten auf der elektronischen Anzeigetafel im Potsdamer „Stadion am Luftschiffhafen“, zugleich auch Olympiastützpunkt, zwei Leichtathletinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim auf Platz eins und zwei auf. Dies war nach dem abschließenden 800 Meterlauf bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften und hier auch nur der vierte Zeitlauf der weiblichen Jugend B. Mit 2:30,91 Min. für Lena Wiedemann und 2:36; 00 für Sarah Rieger waren dies gute Zeiten unter den 41 Starterinnen im Alter von 16 und 17 Jahren. Trotzdem kam keine rechte Freude bei den Athletinnen, den beiden Trainern Rebecca Juraschek und Jan Jäger und den zahlreichen Schlachtenbummlern, unter ihnen auch der 1. Vorsitzende und Leichtahtletikabteilungsleiter Johann Kohler, auf. Zu groß waren die Enttäuschung im Vorfeld und das Pech während des Wettkampfes dieser Titelkämpfe gewesen. Mindestens eine Medaille in der Mannschaftswertung und insgeheim auch eine Einzelmedaille für Anne Rieger, das war der Wunschtraum nicht nur bei den Aktiven. Doch meistens kommt es anders als man denkt, denn bereits am Donnerstag kam das Aus für die Mitfavortin Anne Rieger. Beim BLV-Training in München holte sie sich  am Dienstag beim Lauf über die Hürden einen Anriss des Innenbandes. Ihr Arzt stellte sie vor die Wahl, es stark bandagiert bei diesen deutschen Meisterschaften es zu versuchen, mit dem Risiko, dass es dann vielleicht die letzten Meisterschaften in der noch so jungen Karriere von Anne Rieger werden könnten. Die Vernunft siegte und so fuhr Anne Rieger nur als Zuschauerin nach Potsdam. Dies war natürlich für ihre Vereinskameradinnen ein Schock, denn auch diese wussten, der Weg zu einer Mannschaftsmedaille führt nur über Anne. Diese Enttäuschung legten die drei verbliebenen Mädchen Melanie Saumweber, Sarah Rieger und Lena Wiedemann auch im wunderschönen Potsdam nicht ab. Von Anfang an war immer wieder der Wurm im Wettkampf drin, starke plötzliche Regenschauer taten ein Übriges. Am ersten Tag kam Melanie Saumweber mit den wittrigen Umständen am besten klar. Sie lag nach guten Leistungen über 100 m Hürden (15,13 Sek), Hochsprung (1,60 m), Kugel (8,63 m) und 12,61 Sek über 100 m in der Endabrechnung des ersten Tages auf dem hervorragenden achten Rang. Doch bereits in der ersten Disziplin des zweiten Tages, dem Weitsprung der Einbruch. Nur 4,41 m, über einen Meter hinter ihrer Bestleistung, ab diesem Zeitpunkt war die Suppe gegessen. Zusätzlich kamen Schmerzen im Fuß dazu und der Speerwurf war mit 25,41 m dann auch ihre letzte Disziplin, da sie zum abschließenden 800 m Lauf wegen der Verletzung nicht mehr antreten konnte. Da sie nur an sechs Disziplinen antrat, wurde sie vom Schiedsgericht aus der Wertung genommen. Ebenfalls nur sechs Disziplinen schaffte die für Anne Rieger eingesprungene Ersatzfrau Lena Wiedemann. Sie ging mit null Punkten aus dem Speerwurf, da alle drei Versuche für ungültig erklärt wurden. Mit insgesamt  3.409 Punkten in den übrigen Wettbewerben belegte sie den 35. Rang. Somit musste die um ein Jahr jüngere Schwester von Anne Rieger, die sechszehnjährige Sarah Rieger für die SpVgg Auerbach/Streitheim die Kastanien aus dem Feuer holen. Sie brachte in allen sieben Disziplinen ihre Leistung, wobei der eingangs erwähnte 800 m Lauf und die 37,30 m im Speerwurf zu den gehobenen Leistungen des gesamten Siebenkampfes gehörten. Mit 3. 910 Punkten kam sie mit dem 29. Platz unter die Top 30 Deutschlands und so mussten die erfolgsgewohnten Auerbacher Athletinnen ohne Urkunde und Medaillie die 550 Kilometer lange Heimfahrt antreten. koh.

Auerbacher Rückwärtsläufer waren weltmeisterlich


Auf die Plätze, fertig, los!
Beim Start der Jugend kam der Auerbacher Niklas Kuen (2.v.l. Bahn 3) am besten 
aus dem Startblock und siegte vor seinem Vereinskameraden Marius Brahm (2.v.r. Bahn 7) mit der schnellsten bei den Weltmeisterschaften gelaufenen 100 m-Zeit.

Mit Niklas Kuen und Marius Brahm gab es sogar einen Doppelsieg bei der Jugend.

Über Staffelgold über 4 x 100 m für Deutschland freuen sich die vier Frauen der SpVgg Auerbach/Streitheim v.l.n.r. Ute Keller, Beate Brahm, Christine Kieweg und Brigitte Kuen.

Anke Lang war die Rückwärtskönigin dieser Weltmeisterschaften.

Gold in der Staffel für Arno Keller (links) und Albert Vogg (2. v. r.).

Kapfenberg/Österreich. So etwas hatten die Rückwärtsläufer der Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim noch nie bei Wettkämpfen erlebt. An jeder Ecke der Stadt Kapfenberg in der österreicherischen Steiermark, standen Fahnen der 14 Nationen und riesengroße Poster, die auf die Rückwärts-Weltmeisterschaften im Franz-Fekete-Stadion hinwiesen, wo sonst „Superfund Kapfenberg“, derzeitiger Fünfter der österreichischen ersten Bundesliga, dem runden Leder nachjagt. Interessant dabei ist noch die Tatsache, dass auf den Plakaten sogar Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim abgebildet waren. Doch diesmal standen im schmucken Stadion die besten 146 Rückwärtsläufer aus drei Kontinenten am Start um ihre Weltmeister zu ermitteln, unter ihnen auch acht Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim, die wie auch in den Jahren zuvor, den Großteil des deutschen Aufgebotes stellten. Diese durften unter der Führung von Mannschaftsführer und Trainer Albert Vogg während und nach der Veranstaltung jubeln, denn Deutschland gewann die Nationenwertung mit 20, vor Italien mit 15 und Gastgeber Österreich mit sieben Goldmedaillen.
Die erfolgreichsten Athleten dieser Welttitelkämpfe waren Roland Wegner (Augsburg), sowie Giorgio Brizzi und Massimo Gozzo (beide Italien) mit fünf und Brigitte Kuen (SpVgg Auerbach) mit vier goldenen und einer Silbermedaille.

Schaut man das Ergebnis noch genauer an, so waren Auerbacher Läufer an nicht weniger als 13 Weltmeisterschaften der deutschen Mannschaft beteiligt. Dabei fällt auf, dass gerade die Jugend der SpVgg Auerbach/Streitheim in einer bestechenden Form ist. So gewann beim Nachwuchs Niklas Kuen die 100 m rückwärts in 15,48 Sekunden, während bei den Männern der Weltmeister und Weltrekordinhaber Roland Wegner (Augsburg), auch bekannt aus seiner Wette in „Wetten dass“, bei seinem Sieg immerhin 15,75 Sekunden benötigte. Niklas Kuen gewann bei der Jugend auch die 400 m in 1:19,3 Min. und wurde auch Weltmeister mit der deutschen 4 x 100 m Staffel der Männer in 1:03,04 Min. Dieser Staffel gehörte auch Marius Brahm, der aber auch in den Einzeldisziplinen voll überzeugen konnte und über 200 m der Jugend in 36,11 Sekunden vor seinem Mannschaftkameraden Niklas Kuen mit 36,36 Sekunden gewann. Über 100 m und 400 m und holte er sich noch die Silbermedaille in 16,88 Sekunden, beziehungsweise 1:20,77 Minuten. Auch bei der weiblichen Jugend stellte die SpVgg Auerbach/Streitheim die schnellste weibliche Rückwärtsläuferin dieser Titelkämpfe. Die 18-jährige Anke Lang gewann die 100 m in 18,38, die 200 m in 39,46 und die 400 m in 1:38,53 Minuten und holte somit dreimal Gold. Während bei den jüngeren Jahrgängen die Auerbacher Teilnehmer dominierten, war es bei den Senioren das gleiche Bild. Vor allem Brigitte Kuen enteilte in den Läufen der Konkurrenz. Über 200 m ( 51,05 Sek.), 400 m (1:30,76 Min), in der 4 x 100 m Staffel (1:50,76 Min.) und 4 x 400 m (9.54,21 Min.) war ihr der erste Platz nicht zu nehmen, wie der zweite Rang über 800 m in 4:35,25 Min. An den beiden Staffel-Goldmedaillen waren auch ihre Vereinskameradinnen Beate Brahm, Christine Kieweg und Ute Keller, die auch noch Einzelgold über 100 m der Seniorinnen in 21,31 Sekunden und Silber über 200 m in 51:93 Sekunden holte, beteiligt. Mit gutem Beispiel ging Trainer Albert Vogg seinen Schützlingen voran und gewann einmal Gold mit der 4 x 400 m Staffel, wo mit Arnold Keller auch ein zweiter Auerbacher startete, in 5:36,40 Minuten, diese Zeit bedeutete auch zugleich neuer Weltrekord.  Dreimal Silber unter bis zu 18 Startern über 100 m in 18,78 Sek., 200 m in 39,89 Sek. und 400 m in 1:31,59 Min. rundeten das hervorragende Abschneiden von Albert Vogg und seiner Mannschaft von der SpVgg Auerbach/Streitheim im Team der deutschen Mannschaft ab.  koh.

Anne Rieger startet für Deutschland und Julia Graber und Anna Juraschek kämpfen bei den Deutschen.

Borna. Anne Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim gehört bereits seit knapp einem Jahr der deutschen Nationalmannschaft an und bestritt schon für den Bayerischen Leichtathletikverband Landervergleichskämpfe, doch beim Länderkampf der U18 Deutschland gegen Polen im sächsischen Borna trug sie den Bundesadler zum ersten Mal offiziell auf der Brust. Bei ihrer Premiere machte sie ihre Sache recht gut und übersprang beim 235:191 Sieg der deutschen Mannschaft ordentliche 1,70 m. Dies bedeutete nach der Polin Izabela Zelezniak, die zwar die gleiche Höhe hatte, aber weniger Fehlversuche, der zweite Platz. Dritte mit ebenfalls 1,70 m die Deutsche Miriam Alfani. In Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover fanden die Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften statt. Die hohe Qualifikationsnorm schafften die beiden Auerbacherinnnen Julia Graber und Anna Juraschek und spielten im Konzert der bis zu 50 besten Deutschen mit. Leider verlief der Blockfünfkampf für beide bei strömenden Regen nicht ganz optimal und zudem hatte Graber mit einer Verletzung zu kämpfen. So kamen sie bei weitem nicht an ihre Bestleistungen heran. Julia Graber wurde im Blockkampf Lauf 19. mit 2250 Punkten und Anna Juraschek belegte im Block Wurf den 44. Rang  mit  2285 Punkten. koh.

Auch ohne Medaille, die Auerbacher Leichtathleten waren bei den Deutschen mittendrin

Ulm. Während es am ersten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften am Freitag in Ulm aus Kübeln goss, scheinte am zweiten Tag, dem Samstag, die Sonne.  Trotzdem strahlte Anne Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim nicht, denn sie ging in ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung diesmal leer aus.  Zwar sprang sie beachtliche 1,71 m bei der weiblichen Jugend B, doch der neunte Rang schmeckte ihr ganz und gar nicht. Da war für sie auch kein Trost, dass  ihre Konkurrentinnen vor ihr bis zum fünften Rang die gleiche Höhe hatten. Es klappte einfach nicht an diesem Tage, nach einer Supersaison, wo sie bereits zweimal die 1,80 Meter meisterte.  Diese Höhe wäre der  zweite Rang gewesen, denn Deborah Brodersen von der LG Weserbergland holte sich diesen mit 1,77 Meter, während auch für Rieger die 1,82 m von Sara Gambetta von der TSG Schlitz unerreichbar gewesen wären.  Auch wenn es keine Medaille gab, ein Trostpflaster hatte der Deutsche Leichtathletikverband für Anne Rieger doch noch. Sie wurde nach Beendigung des Wettkampfes in die Nationalmannschaft U18 zum Länderkampf Deutschland gegen Polen am 14. August in Borna berufen.
Während Rieger ihre Hochsprungversuche absolvierte, startete auf der Tartanbahn Melanie Saumweber über 100 Meter. Mit 12,54 Sekunden blieb sie ganz knapp über ihrer Bestzeit von 12,41 Sekunden und verfehlte den Zwischenlauf nur um einen Wimpernschlag von  0,04 Sekunden.  Ähnlich auch das Bild im Vorlauf über 100 m Hürden am regnerischen Freitag.  Hier fehlten nur 0,2 Sekunden und sie hätte im Endlauf gestanden.  Mit der sehr schlechten Witterung hatte auch die 4 x 100 m Staffel der weiblichen Jugend B  der SpVgg Auerbach/Streitheim zu kämpfen.  Als bayerische Meister fuhren Julia Graber, Lena Wiedenmann, Leonie Kuen und Melanie Saumweber nach Ulm und hatten mit 49,44 Sekunden die sechszehnbeste Qualifikationszeit der gemeldeten 24 Staffeln vorzuweisen. Im Vorlauf waren die im Donaustadion gelaufenen 50,32 Sekunden jedoch die zehnbeste Zeit, für den Endlauf wären aber  mindestens 49,75 Sekunden nötig gewesen.  koh.

Alexander Wagner und Anna Juraschek werden bayerische Meister

"Gold und Silber lieb ich sehr", dies trifft auch auf die beiden Auerbacher Leichtathleten Alexander Wagner und Anna Juraschek zu, die bayrische Meister und Vizemeister wurden.

München. koh. Strömender Regen und böiger Wind am Samstag, Sonnenschein am Sonntag, auch die bayerischen Schülerleichtathleten wurden bei den Landesmeisterschaften im Münchner Dantestadion von den Wetterkapriolen nicht verschont. Während am ersten Tag mit je einer Gold- und Silbermedaille Anna Juraschek trotz Regen sich richtig freuen konnte, strahlte am zweiten Wettkampftag ein weiterer Athlet der SpVgg Auerbach/Streitheim, der 15-jährige Alexander Wagner,  mit der Sonne um die Wette.
In den letzten Jahren gehörte er immer zu den besten zehn Sprintern seiner Alterklasse in Deutschland, bei den bayerischen Meisterschaften blieb ihm jedoch immer der zweite Platz hinter Dorian Danich vom LA-Team Alzenau, der bis zu diesen Meisterschaften auch die diesjährige bayerische Bestenliste mit 11,60 Sek. über 100 m anführte. Da Danich wegen einer  Verletzung nicht gemeldet hatte, war die Chance für Alexander Wagner groß, diesmal ganz oben zu stehen. Aber da waren immer noch weitere vier Athleten, die heuer noch schneller waren und erst bezwungen werden mussten. Drei von diesen gewannen dann auch ihre Vorläufe und im vierten Lauf zog Wagner nach und gewann in der besten Vorlaufzeit von 11,64 Sekunden die 100 m mit ganz geringem Rückenwind. Während er mit dieser Zeit seinen eigenen Vereinsrekord bereits verbesserte, setzte er im Endlauf noch einen drauf. Pfeilschnell kam er aus dem Startblock und sprintete mit neuer bayerischer Jahresbestleistung von 11,54 Sekunden bei völliger Windstille zu seinem ersten bayerischen Meistertitel und zur Goldmedaille vor dem Zweiten Alexander Schuster vom LAZ Würzburg, der 11,58 Sekunden erzielte. Da waren der siebte Rang im Diskuswurf mit 35,34 m und der elfte Rang mit 39,20 m mit dem Speer nur noch eine kleine Zugabe.
Mit Regen und unterschiedlichen Winden hatten am Samstag die Teilnehmerinnen im Kugelstossen und mit dem Diskus zu kämpfen. Dies war auch ein Grund, dass bei der vorjährigen Doppelmeisterin Anna Juraschek von der SpVgg Auerbach/Streitheim im Kugelstoßen nicht so wie gewohnt lief. Mit 11,35 m im fünften Versuch rettete sie wenigstens noch die Vizemeisterschaft und holte Silber. Bereits eine Stunde später schlug für sie aber wieder mit dem Diskus die große Stunde. Sie begann mit 29,21 m im ersten Versuch, der zweite Wurf glitt er wegen der Nässe aus der Hand und im dritten Versuch segelte die ein Kilo schwere Scheibe auf 33,15 Meter. Damit schockte sie die Konkurrenz, auch wenn diese Weite über zwei Meter unter ihrer bayerischen Jahresbestleistung blieb. Sie holte Gold vor Evi Weber vom TSV Erding, deren Diskus auf 30,62 Meter flog. Etwas traurig war Julia Graber die ein beherztes Rennen über 300 m lief, einen neuen Vereinsrekord mit 42,80 Sekunden erzielte, aber nur den undankbaren vierten Platz damit belegte. Pech hatte auch Leonie Kuen im 80 m Hürdenlauf als sie bis zur drittletzten Hürde im B-Endlauf klar führte und dann hängen blieb, nur mit Mühe konnte sie einen Sturz vermeiden  und stellte trotzdem mit 12,94 Sekunden den von ihr gehaltenen Vereinsrekord ein, dies war dann Platz elf. Ebenfalls im B-Endlauf über 100 m Sprint nach ihren 13,08 Sekunden im Vorlauf . Sie konnte sich dann in diesem Endlauf auf 12,98 Sekunden steigern und belegte mit dieser Zeit im erlesenen Feld den siebten Platz. Mit Hannah Schöllhorn lies eine 13-jährige Athletin der Auerbacher beim Hochsprung in der Schülerinnen A W14 die Konkurrenz und Offiziellen aufhorchen. Die B-Schülerin qualifizierte sich auf Grund ihrer vor kurzem gesprungenen 1,52 m für diese Meisterschaft bei den älteren A-Schülerinnen und spielte als Jüngste sofort den Hecht im Karpfenteich. Mit übersprungenen 1,51 Meter wurde sie Sechste im Feld der 26 Starterinnen. Den gleichen Rang erreichte Ramona Hampp beim Diskuswurf in W14 mit neuer persönlicher Bestleistung von 24,15 Meter und Marc Hartmann jagte im Vorlauf in M14 mit 13,97 Sekunden über die 80 m Hürdenstrecke. Ebenfalls im Vorlauf war für die hochgehandelte 4 x 100 m Schülerinnen-Staffel  der Auerbacher Endstadion. Mit der schnellsten Qualifikationszeit von 49,82 Sekunden gemeldet, verfehlten die Mädchen in 53,84 Sekunden ihr Ziel recht deutlich. koh.

Auerbacher Leichtathleten räumen bei regionalen Meisterschaften noch einmal kräftig ab.


Zu den Favoriten über 100 m bei den Bayerischen Schülermeisterschaften in München am Wochenende gehört auch der 15-jährige Alexander Wagner von der SpVgg Auerbach/Streitheim.

Horgau. Mit neun mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften und vier Titel bei den schwäbischen Meisterschaften schlugen die Schüler B und zum Teil die A-Schüler der SpVgg Auerbach/Streitheim bei der Vergabe von ersten Plätzen noch einmal kräftig zu. In Friedberg und Dasing fanden die letzten regionalen Einzel-Titelkämpfe für die Schüler statt. Einer der erfolgreichsten Wettkämpfer war Alexander Wagner bei den Schüler A. Er sprintete über 100 m in 11,88 Sekunden ebenso auf Platz eins, wie im Speerwurf mit seinen 42,39 m und wurde mittel- und nordschwäbischer Vizemeister im Hochsprung mit 1,59 m, während Marc Hartmann mit 13,91 Sek. über 80 m Hürden Zweiter wurde.  Zurzeit gibt es keine bessere Hochspringerin bei den Schülerinnen  B wie die 13-jährige Hannah Schöllhorn, denn sie gewann bei den Mittelschwäbischen mit 1,42 m und steigerte sich bei den Schwäbischen auf 1,48 m. In der gleichen Altersklasse startet auch Maria Rieger, sie wurde mittelschwäbische Meisterin über 60 m Hürden in 10,36 sek. und im Ballweitwurf mit hervorragenden 47,50 m und holte sich bei den schwäbischen Meisterschaften mit der Kugel und 8,43 m den ersten Platz, ebenso zwei zweite Plätze mit dem Diskus mit 23,34 m und im Speerwurf mit 27,68 m. Einen schwäbischen Titel im Kugelstoßen mit 8,18 m und einen dritten  Rang mit dem Speer und 21,63 m im erreichte Lukas Friedrich bei den B-Schülern.

Jeweils Vizemeister bei beiden Veranstaltungen wurde in der Klasse M12 Robert Wagner der in Friedberg 10,68 Sek. und in Dasing 10,52 Sek. im 75 Meter-Sprint erreichte. Bei den Mittelschwäbischen über 60 m Hürden in 10,98 Sek. und im Hochsprung mit 1,39 m Erster, bei den schwäbischen schaffte David Kirch dann die Vizemeisterschaft mit 10,82 Sek.  beziehungsweise 1,36 m. Über 75m in 10,49 Sekunden triumphierte auch noch Jana Wiedemann und holte sich ihre Meisterschaft im Einzel, während sie mit ihren Vereinskameradinnen Celine Steinle, Maria Rieger und Hannah Schöllhorn mit der 4 x 75 m Staffel der Schülerinnen B in 40,93 Sek. den dritten Rang in Schwaben belegte. Nicht zu schlagen sowohl bei den Mittelschwäbischen wie auch bei den Schwäbischen waren die B-Schüler Lukas Friedrich, David Kirch, Robert Wagner und Fabio Kammler mit der 4 x 75 m Staffel. Sie gewannen zweimal mit der exakt gleichen Zeit von 41,15 Sekunden.

Ebenfalls in Dasing gingen die schwäbischen Seniorenmeisterschaften über die Bühne. Hier konnten Günther Sasse in der Klasse M45 über 3000 m in 10:40,16 Min. und Michael Kirch mit der Kugel und 9,86 m einen schwäbischen Titel erringen. Kirch holte sich auch noch die Vizemeisterschaft im Weitsprung mit 5,38 m.  koh.

Die jüngsten Leichtathleten kämpften gegen Wind und Regen


Trotz Kunststoffbahn durch Wasserpfützen mußten sich die C-Schüler kämpfen über 50 m kämpfen. v.l.n.r. Benedikt Haas (LG Zusam), Julius Schöllhorn (SpVgg Auerbach) als Gesamtsieger und Benedikt Thoma (LAZ Günzburg)


Freud und Leid dicht beisammen: links die strahlende Siegerin Sophia Müller (SpVgg Auerbach), die Zweite Anna Kurnoth (LG Donau/Ries) und die Dritte Elena Naumann von der LAZ Kreis Günzburg. Vorne links: BLV Kreisvorsitzender Roland Dietrich aus Stadtbergen.

Zusmarshausen. koh.  Unter dem anhaltend schlechten Wetter leiden auch die jüngsten Leichtathleten, die sieben- bis elfjährigen D- und C-Schüler. So war es auch am Wochenende bei den mittel- und nordschwäbischen Dreikampfmeisterschaften dieser Altersklassen in Zusmarshausen, ausgerichtet durch die LG Reischenau-Zusamtal. Diese Titelkämpfe waren ursprünglich auf den 21 Mai terminiert, doch wegen starken Regens am vorgesehenen Veranstaltungstag, wurde ein neuer Termin auf den letzten Samstag festgelegt. Doch auch diesmal kein Sonnenstrahl sondern Regen und nochmals Regen. Da der Verband keinen Ersatztermin mehr frei hatte, musste Zusmarshausens Abteilungsleiter Herbert Wenk und seine Helfer zusammen mit den 291 Teilnehmern und ihre Trainer und Betreuer in den sauren Apfel beißen und die Veranstaltung durchziehen. Zu allem Unglück klappte auch noch die bestellte Zeitmessanlage nicht und die Zeiten der rund 70 Läufe mussten mit Handstoppuhren genommen werden. Am besten mit den wittrigen Umständen kamen die Nachwuchsathleten der benachbarten SpVgg Auerbach/Streitheim zurecht. Von den zwölf zu vergebenen Titeln gingen allein fünf an die Blau/Weißen von der Roth. Mit je zwei Titel nach Hause fuhren die LG Donau/Ries und das LAZ Kreis Günzburg, während der TSV Schwabmünchen, TSV Gersthofen und der TSV Inningen je einen Titel einheimsten.
Von der SpVgg Auerbach/Streitheim zu Meisterehren kamen in den Einzelwertungen Julius Schöllhorn (M10) mit 1.112 , Emily Schuster (W9) mit 1.087 und Sophia Müller (W10) mit 1.257 Punkten. Auf Grund der großen Leistungsdichte bei Auerbach holten die C-Schüler mit Julius Schöllhorn, Julian Kaiser, Tobias Müller, Julian Demharter und Manuel Kaiser mit 4.739 Punkten ebenso den Mannschaftstitel, wie die D-Schülerinnen mit Emily Schuster, Susan Krannich, Lisa Kemmerling, Alexandra Herr und Angelina Sviridov mit 4.066 Punkten. Zu Medaillenehren aus dem Verbreitungsgebiet des Landboten kamen noch mit einer Goldmedaille Luisa Tremmel (W8) vom TSV Gersthofen mit 778 Punkten, während Michelle Burda, LG ESV Augsburg/TSV Neusäss in W8 eine Silbermedaille sich erkämpfte. Bronze in den oft bis zu 41 Athleten umfassenden Starterfeldern pro Klasse holten sich Julian Kaiser, Tobias Müller (beide Auerbach), Niklas Wagner, Hannah Sahlender (beide Gersthofen), die C-Schülerinnen-Mannschaft der SpVgg Auerbach mit Sophia Müller, Laura Juraschek, Lena Kugelmann, Franziska Fendt und Isabelle Sasse, sowie die Mannschaft der D-Schülerinnen aus Gersthofen mit Hannah Sahlender, Sophia Krainik, Luisa Tremmel, Barbara Kleemann und Annika Heichele. Die Ehre der LG Reischenau/Zusamtal als Ausrichter rettete Mannschaft der C-Schüler mit Kilian Hirle, Stefan Fischer, Simon Fischer, Tim Ferletic und Jonas Scherer mit einem dritten Rang. koh. Sämtliche Ergebnisse unter: www.blv-sport.de.

Auerbacher Leichtathleten sind die die besten Schüler- und Jugend-Mehrkämpfer in Schwaben und Südbayern


In Markt Schwaben noch zusammen, doch auf Grund ihrer überragenden Leistungen gehen die Nachwuchsathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim im August auf die Reise zu deutschen Meisterschaften, die in Ulm, Potsdam und Hannover stattfinden.
vorne v.l.n.r. Ramona Hampp, Alexander Wagner, Anne Rieger,
hinten v.l.n.r. Julia Graber, Leonie Kuen, Lena Wiedenmann, Sarah Rieger, Melanie Saumweber

Markt Schwaben. koh. Mit drei südbayerischen (Schwaben, Oberbayern und Niederbayern) und vier schwäbische Meistertitel demonstrierten die Auerbacher Nachwuchs-Leichtathleten ihre Dominanz wieder einmal mehr bei den Titelkämpfen im oberbayerischen Markt Schwaben. Mit acht Athleten nahmen die Trainer Rebecca Juraschek, Jan Jäger und Susanne Rieger an zwei harten Wettkampftagen bei der Doppelveranstaltung teil und erzielten Rekorde und Bestleistungen am Fließband. Der Konkurrenz blieb manchmal nur noch Kopfschütteln, denn mit der weiblichen Jugend B und den Schülerinnen A gingen auch beide südbayerische Mannschaftstitel im Siebenkampf an die SpVgg Auerbach/Streitheim. Dies war dann auch jeweils die schwäbische Meisterschaft und die weibliche Jugend verbesserte auch noch den alten schwäbischen Rekord des TSV Schwabmünchen aus dem Jahre 2004 von 12.861 auf jetzt 13.470 Punkte. Erfolgreichste Punktesammlerin war wieder einmal die 17-jähre Anne Rieger mit 4991 Punkten und tollen Einzelleistungen. Mit 1,80 m stellte sie den von ihr gehaltenen Vereinsrekord ein und rangiert damit in Deutschland derzeit auf Platz zwei der diesjährigen Bestenlisten. Aber auch im Speerwurf steigerte sie sich auf 40,19 m und rangiert damit in Bayern auf Platz zwei. In dieser Disziplin segelte nur ein Speer weiter auf 40,25 m, dies ist in Bayern Platz eins und der gehörte ihrer jüngeren Schwester Sarah Rieger die auf dem vierten Einzelplatz 4.023 Punkte beisteuerte. Im Hochsprung ihrer starken Disziplin, klappte es diesmal bei Melanie Saumweber mit 1,53 m nicht ganz so gut, trotzdem sprang sie nach dem 100 m Lauf rekordverdächtig vor Freude hoch. Mit 12,41 Sek. (Platz zwei in Bayern)gelang der 16-jährigen Deubacherin die Qualifikation für die deutsche Jugendmeisterschaft vom 6. bis 8. August in Ulm, aber auch ihre 4.456 Punkte im Siebenkampf reichten locker für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften Ende August in Potsdam und zur schwäbischen Vizemeisterschaft. Nach Potsdam fahren neben den Rieger-Schwestern, Saumweber auch Lena Wiedenmann aus Anhausen, die in ihrem ersten Siebenkampf 3.805 Punkte erzielte und dabei fünf neue persönliche Bestleistungen aufstellte und der Mannschaft dort als Ersatzfrau zur Verfügung steht. Einen Doppelsieg durch Anne Rieger und Melanie Saumweber gab es auch im Vierkampf.
Mit 9.466 Punkten punktgleich, aber auf Grund der besseren dritten Starterin südbayerische Meister wurde die Auerbacher Mannschaft der Schülerinnen A vor dem ETSV 09 Landshut. Beste Athletin war hier die 15-jährige Julia Graber aus Adelsried die im Siebenkampf 3.413 Punkten auf Platz drei in Südbayern und Platz eins in Schwaben landete und bis auf zwei Disziplinen überall neue Bestleitungen aufstellte. Bereits auf dem vierten Platz folgte Leonie Kuen mit 3.115 Punkten und das erfolgreiche Trio machte als Sechste in der Klasse W14 Ramona Hampp mit 2.938 Punkten komplett.
Zwar einziger männlicher Starter im Auerbacher Aufgebot, doch in Sachen Leistung stand er seinen Vereinskameradinnen in Markt Schwaben nicht nach. Mit neuen Bestleistungen über 80 m Hürden in 12,03 Sekunden und über 1000 m in 3:21,62 Min. erzielte der zur bayerischen Sprinterspitze gehörende 14-jährige Agawanger 4.054 Punkte und holte sich damit die schwäbische Meisterschaft. koh.

Rieger-Schwestern springen in Eggenfelden, Mehrkämpfer in Türkheim


Allen Grund zu strahlen hatten Maria Rieger (links) - sie qualifizierte sich als Jüngste für die bayerischen Meisterschaft - und Anna Juraschek, die nun zu den deutschen Meisterschaften fährt.

Eggenfelden/Türkheim. koh. Beim Hochsprung-Förderkampf des Bayerischen Leichtathletikverbandes in Eggenfelden kamen die Kampfrichter ganz schön durcheinander. Mit Anne, Sarah und Maria Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim standen drei Schwestern auf den Wettkampflisten. Doch bei der 17-jährigen Anne, der zurzeit besten B-Jugendhochspringerin in Deutschland mit 1,80 m, gab es kein Erkennungsproblem. Bei strömenden Regen, aber mit Musikbegleitung, meisterte diese 1,75 m alle im ersten Versuch und gewann den Hauptwettbewerb der Frauen. Ihre ein Jahr jüngere Schwester Sarah übersprang 1,51m und die noch zu den B-Schülerinnen gehörende 13-jährige Maria überquerte 1,40 m.
Um noch die fehlende Qualifikationen für deutsche und bayerische Meisterschaften zu erreichen, beteiligte sich eine Gruppe von Auerbacher Leichtathleten bei den Allgäuer Blockmehrkampfmeisterschaften in Türkheim. Mit einer tollen Leistung übertraf mit 2.459 Punkten im Block Wurf die 15-jährige Anna Juraschek die deutsche Norm um 8 Punkte und fährt nun nach Hannover. 14,55 Sek über 100 m, 14,26 Sek. über 80 m Hürden, 4,21 m Weitsprung, 12,14 m Kugel und mit einem neuen Vereinsrekord von 35,05 m mit dem Diskus. Bei den Schülerinnen A fehlte zur Bildung einer Mannschaft zur bayerischen Meisterschaft  noch eine Athletin. Mit 2.461 Punkten erreichte mit Maria Rieger im Block Sprint/Sprung  die Quali bei den um ein Jahr älteren Schülerinnen und ist somit nach Anna Juraschek, Julia Graber, Leonie Kuen, Ramona Hampp, die Fünfte im Bunde der Auerbacher Mannschaft. Sie verbesserte damit den Vereinsrekorde von der ehemaligen bayerischen Vierkampfmeisterin und jetzigen Trainerin Rebecca Juraschek um 44 Punkte im Mehrkampf und mit 10,40 Sek. auch über 60 m Hürden. Qualifiziert für die bayerische hat sich auch Marc Hartmanm mit 2.333 Punkten im Block Sprint/Sprung in M14 und fährt damit nach Mühldorf.

Rieger – Schwestern verhelfen Bayern zum zweiten Platz und Melanie Saumweber brilliert in München

Auf einem wahren Höhenflug befindet sich zur Zeit die 16-jährige Leichtathletin Melanie Saumweber.

Brixen / München. Zum ersten Platz reichte es für die bayerische U18-Auswahl nicht, doch auch der zweite Rang unter 15 Ländermannschaften beim Leichtathletik-Vergleichskampf im italienischen Brixen, kann sich sehen lassen. Maßgeblichen Anteil  am Erfolg der Jugendmannschaft aus Bayern hinter den siegreichen Württembergern, hatten die beiden Schwestern Anne und Sarah Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim.  Anne Rieger (17 Jahre), die seit letzter Woche mit 1,80 m die deutsche Bestenliste der B-Jugend anführt, konnte auch in Südtirol ihre Dominanz beweisen. Mit 1,76 m, ihr zweitbestes Ergebnis ihrer noch jungen Karriere, gewann sie den Hochsprungwettbewerb und lag damit um sieben Zentimeter vor Miriam Alfanie (Württemberg), Tina Kralj (Slowenien) und Sofia Sartore (Veneto) die alle 1,69 m hoch sprangen.  Ihre Vielseitigkeit bewies sie auch als Vertreterin Bayerns beim Kugelstoßen.  Neue persönliche Bestleistung mit 10,89 m bedeuteten den fünften Rang unter 15 Starterinnen und damit 11 Punkte.  Zum ersten Male erhielt auch Annes ein Jahr jüngere Schwester Sarah Rieger eine Berufung in die bayerische Jugendauswahl in der Disziplin Speerwurf.  Kein Wunder, dass sehr nervös bei ihrem ersten internationalen Wettkampf war. Zwar blieb sie mit 37,94 m um fast zwei Meter hinter ihrer Bestleistung zurück, doch der vierte Platz mit 12 Punkten im prominenten Starterfeld waren ein großer Erfolg.

Ebenfalls gegen internationale Konkurrenz startete im Münchner Dantestadion beim Leichtathletik- Pfingstmeeting die 16-jährige Melanie Saumweber. Die Deubacherin, die für die SpVgg Auerbach/Streitheim startet, lässt  dieses Jahr mit überragenden Leistungen die Leichtathletikfachwelt aufhorchen.  So starteten nicht weniger als 35 Sprinterinnen  bei der weiblichen Jugend B über 100 m. Am Ende aller sechs Zeitläufe leuchtete auf der Anzeigetafel für Melanie Saumweber der zweite Platz mit neuer persönlicher Bestzeit von 12,59 Sekunden auf. Schneller war nur die Schweizerin Lena Weiss vom TV Amriswill mit 12,53 Sekunden. Ihren Höhenflug an diesem Tage setzte Melanie dann auch im Hochsprung fort. Mit einer tollen Serie, 1,50, 1,55, 1,60, 1,63 und 1,66 Meter, alle im ersten Versuch gemeistert,  gewann sie den Wettbewerb der B-Jugend ebenfalls mit einer persönlichen Bestleistung von 1,66 m. Mit ihr freute sich auch ihre Mutter Christine Saumweber, die als Hochsprung- Stützpunkttrainerin des bayerischen Leichtathletikverbandes (BLV) arbeitet und ihre Schwester Anja Saumweber (LG Würm Athletik), früher LG Reischenau-Zusamtal, die den Hochsprung der weiblichen Jugend A mit 1,75 m gewann. Koh.

Anne Rieger springt deutsche Jahresbestleitung bei der Jugend B

Eppingen. Eine Sternstunde erlebte im württembergischen Eppingen beim internationalen Hochsprungmeeting die 17-jährge Leichtathletin Anne Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Mit 1,80 m im Hochsprung sprang sie eine neue deutsche Jahresbestleitung bei der Jugend B und setzte sich somit mit an die Spitze der deutschen Hochsprungelite. Neben dem ersten Platz bei der Jugend B bedeutet diese Leistung den zweiten Platz bei der bis zu drei Jahren älteren A-Jugend und sogar bei den Frauen ist sie zur Zeit in Deutschland auf dem vierten Platz zu finden. 1,76 m war ihr alter Rekord und es war nur eine Frage der Zeit, wann sie diesen knacken würde. Dass ihr dies bereits beim ersten Saisonstart im Freien glückte, macht natürlich Hoffnung auf weitere Glanzdaten. Ihr Ziel ist es, den bayerischen Rekord von 1,85 m aus dem Jahre 1983 von Melanie Skotnik vom LAC Quelle Fürth gehalten, zu brechen. Sollte dies gelingen, wäre sie nach der Jugendweltmeisterin im Speerwurf von 1983 (54,29 m), Olivia Norris, die zweite Auerbacherin die in den Rekordlisten des BLV  bei der weiblichen Jugend auftaucht. Zum schwäbischen Rekord von Anja Saumweber, LG Reischenau-Zusamtal, fehlen ihr noch zwei Zentimeter. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Saumweber den Rekord vor zwei Jahren beim Länderkampf im italienischen Brixen erzielte, genau an diesem Ort und  bei der gleichen Veranstaltung startet Anne Rieger am kommenden Wochenende im Hochsprung und Kugelstossen für Bayern. Vielleicht glückt ihr da auch nochmals eine Überraschung, zumal dort auch ihre jüngere Schwester Sarah Rieger im Speerwurf mit von der Partie ist. koh.

Auerbacher Schülerstaffel sahnen bei Meisterschaften ab


Die erfolgreichen Langstaffeln der SpVgg Auerbach bei den Schülern.
vorne v.l.n.r.: Joshua Hemm, Julian Demharter, Julian Kaiser, Julius Schöllhorn, Tobias Müller, Korbinian Sasse, Trainerin Margit Kawalla
hinten: Benedikt Hampp, Adrian Sasse, Leon Bottesch, Jonas Mayer, Tobias Gläsel, Manuel Kaiser

Im Rahmen der Bahneröffnungswettkämpfe in Königsbrunn und Schwabmünchen wurden auch die mittel- und nordschwäbischen Langstaffelmeisterschaften für Schüler ausgetragen. Wie schon bei den Waldlaufmeisterschaften dominierten hier die Schüler der SpVgg Auerbach/Streitheim. Bei den Schülern wurden Staffelmeister über jeweils 3 x 1000 m die Schüler D mit Josuha Hemm, Adrian Sasse, Benedikt Hampp in 12:26,06 Min. und die Schüler C mit Julius Schöllhorn, Julian Kaiser und Tobias Müller in 11:06,77 Min. Bei den Mädchen liefen als erste ins Ziel die Schülerinnen D über 3 x 800 m in 9:52,36 Min. mit Susan Kranich, Alexandra Herr und Emily Schuster. Vizemeister dürfen sich über 3 x 1000 m nennen die Schüler B mit Christian Graber, Lukas Friedrich und Fabio Kammler in 10:53,01 Min und bei den Mädchen die Schülerinnen B mit Louise Schubert, Hannah Schöllhorn und Maria Rieger über 3 x 800 m in 8:30,92 Min. die Schülerinnen C mit Mirijam Hampp, Isabelle Sasse und Sophia Müller in 8:56,33 Min., sowie Schülerinnen D Mannschaft II mit Nele Seipt, Johanna Kunst und Anna Dirr in 10:38,00 Min., während die D-Schüler Mannschaft II mit Jonas Mayr, Leon Bottesch und Korbinian Sasse einen Bronzeplatz erreichte  koh.

Auerbacher Leichtathleten glänzen bereits zum Saisonauftakt

Schwabmünchen/Königsbrunn/Gersthofen. koh. Bahneröffnungswettkämpfe und Springertag, das sind die ersten Bahnwettkämpfe für die Leichtathleten in der neuen Saison. Bei diesen Veranstaltungen bewiesen die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim wieder einmal mehr, dass nach der hervorragenden Saison 2009, auch in 2010 mit ihnen zu rechnen ist. Das herausragendste Ergebnis lieferten die Mädchen der 4 x 100 m Staffel der weiblichen Jugend ab. Mit 49,79 Sekunden qualifizierte sich das Quartett mit Julia Graber, Lena Wiedemann, Leonie Kuen und Melanie Saumweber, bereits im ersten Lauf in diesem Jahr für die Deutsche Jugendmeisterschaft vom 6. bis 8. August in Ulm. Damit noch eine Reihe von Einzelstartern dazu kommt, nutzten diese die angebotenen Wettkämpfe als Vorbereitung. So auch Melanie Saumweber, die über 200 m in 26,26 Sek., über 100 m Hürden in 15,54 Sekunden, im Weitsprung mit 4,91 und als mittel- und nordschwäbische Meisterin im Dreisprung mit 9,76 m bei der weiblichen Jugend glänzen konnte. Ulm im Visier haben auch noch Lena Wiedemann die 26,71 Sekunden über 200 m und 16,80 Sek. über 100 m Hürden benötigte. Bleiben noch die beiden Rieger-Schwestern Anne und Sarah. Anne Rieger, die heuer neben dem Hochsprung auch in der deutschen Mehrkampfspitze mitmischen möchte, lies diesmal ihre Paradedisziplin Hochsprung links liegen und versuchte sich über 200 m in 27,02 Sekunden und Weitsprung mit 4,75 m. Ihre Schwester Sarah Rieger warf zum Jahresauftakt den Speer auf 36,04 m und spurtete die 100 m in 14,43 Sekunden. Mit diesen Leistungen lagen die Auerbacher Jugendathletinnen in sämtlichen Disziplinen mit an der Spitze, dies trifft auch auf die Schülerleichtathleten zu. Hier lief bei den A-Schülerinnen Leonie Kuen als Beste die 100 m in 13,05 Sek., beim Diskuswurf waren mit 29,95 m Anna Juraschek und über 300 m Julia Graber in 42,88 Sekunden nicht zu schlagen. Bei den B-Schülerinnen holte sich Maria Rieger einen Doppelsieg im Hochsprung (1,41 m) und im Weitsprung mit 4,33 m. In diesem Wettbewerb standen bei der Siegerehrung sogar drei Auerbacherinnen auf den ersten Plätzen, denn nach Rieger folgte  Jana Wiedemann (4,28m) und Hannah Schöllhorn (4,18 m) auf Platz zwei und drei. Einen Doppelsieg auch bei der Klasse W12 mit Stefanie Zach die 4,05 m und Amelie Schaner die 3,68 m sprangen. Mit Marius Wicenec im Hochsprung mit 1,86 m und Niklas Kuen über 100 m in 11,88 Sek. war die SpVgg Auerbach bei männlichen Jugend A vertreten, während Alexander Wagner bei den Schülern A M15 über 80 m Hürden in 12,16 Sek. und im Diskuswurf mit 36,44 m und 100 m in 12,16 Sek. keinen Gegner zu fürchten hatte. In M14 stand Marc Hartmann im Hochsprung mit 1,48 m und im 100 m Lauf mit 13,34 Sekunden an der Spitze. Unter den ersten Drei der verschiedensten Altersklassen landeten Fabio Kammler (M13) mit 35 m im Ballwurf, David Kirch (M12) 1,23 im Hochsprung und 4,08 m im Weitsprung und 39 m im Ballwurf, Robert Wagner (M12) über 75 m in 10,87 Sek und Ballwurf mit 33,50 m., Christian Graber (M12) im Ballwurf mit 31,50 m , Hannah Schöllhorn (W13) mit 10,52 Sek. über 75m und Ramona Hampp in W12 mit 1,28 m im Hochsprung. koh.

Rieger Schwestern bestreiten Leichtathletikländerkampf


Die erfolgreichsten Geschwister in der bayerischen Leichtathletik:
v.l.n.r. Anne Rieger, Maria Rieger und Sarah Rieger starten für die SpVgg Auerbach/Streitheim und gehören auch in dieser Saison in ihren Altersklassen zu den Favoriten für eine bayerische Meisterschaft.

Türkheim. koh. Zu einem Rieger-Festival wurde das 3. Internationale Sieben-Schwaben-Meeting im Speerwurf und Kugelstoßen, verbunden mit der schwäbischen Speerwurfmeisterschaft in Türkheim. In der Klasse der weiblichen Jugend B starteten von der SpVgg Auerbach/Streitheim mit Sarah und Anne Rieger zwei heiße Titelanwärterinnen. Am Ende eines guten Wettkampfes setzte sich die jüngere 16-jährige Sarah Rieger, im letzten Jahr bayerische Schülermeisterin mit dem Speer, vor ihrer Schwester und vielfachen bayerischen Meisterin im Hochsprung und Mehrkampf, der 17-jährigen Anne Rieger durch. Sarah legte eine tolle Serie vor und beim Siegeswurf zum schwäbischen Titel flog der 600 Gramm-Speer auf hervorragende 39,76 Meter, das ist eine neue persönliche und  bayerische Jahresbestleistung. Der Speer von Schwester Anne landete zwei Meter kürzer bei 37,67 Meter und sie errang damit die Vizemeisterschaft. Beim Kugelstoßen drehte Anne Rieger den Spieß dann um. Hier gewann sie das interne Schwesterduell mit der Siegesweite 10,81 Meter, während Sarah die Kugel auf 9,34 m wuchtete und den 4. Platz belegen konnte.

Da dieses Meeting auch die Qualifikation für den Sechsländerkampf der Alpenländer in Brixen an Pfingsten war, sind mit Sarah Rieger im Speerwurf und die schon vorher nominierte Anne Rieger im Hochsprung, zwei Auerbacher Leichtathletinnen für Bayern am Start und gehen auf Punktejagd.

Aber auch das Nestküken, Maria Rieger machte in Türkheim auf sich aufmerksam. Die 13-jährige startete als B-Schülerin bei den älteren A-Schülerinnen und belegte auf Anhieb mit 27,42 Meter und den dritten Rang, während Ramona Hampp mit 19,20 Metern den sechsten Platz belegte. Als einziger männlicher Teilnehmer der SpVgg Auerbach/Streitheim versuchte sich der A-Schüler Alexander Wagner und warf den Speer auf sehr gute 38,64 Meter als persönliche Bestleistung und belegte damit den vierten Rang.

Gute Platzierungen für die Schüler-Mehrkämpfer aus Auerbach bei den Bayerischen

München. Koh. Einen guten neunten Platz erreichte bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler in München der 15-jährige A-Schüler-Leichtathlet Alexander Wagner von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Im Hallenfünfkampf kam er auf 2.523 Punkte. Die beste Leistung war bei ihm die 60 m Hürden in 9,65 Sekunden, aber auch die restlichen vier Disziplinen, Weitsprung mit 5,15 m, Hochsprung mit 1,61 m , Kugelstoßen mit 9,90 m und 1000 m in 3:26,41 Min. können sich sehen lassen. Genau in der Mitte des 26-köpfigen Teilnehmerfeldes bei den Schülerinnen A landete die ebenfalls 15 Jahre alte Julia Graber auf dem 13. Platz und 2.381 Punkten. Sie hatte über 60 m Hürden in 10,18 Sek. ihr bestes Ergebnis, es folgten Weitsprung (4,60 m), Hochsprung (1,33 m), Kugelstoß (8,76 m) und 1000 m (2:32,10 Min.). Als Starter in den Einzeldisziplinen gewannen zwei Athletinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim das Kugelstoßen. Anna Juraschek (W15) mit 10.52 m und Ramona Hampp (W14) mit 7,84 m. Hampp wurde zudem noch Dritte über 60 Meter in 9,00 Sekunden.

Anne Rieger und die Mannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim holen Gold bei bayerischer Mehrkampfmeisterschaft


v.l.n.r. Anne Rieger, Sarah Rieger und Melanie Saumweber standen bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Fürth bei der Siegerehrung auf der obersten Stufe des Siegerpodestes. Nicht fehlen durfte das Maskottchen Eisbär " Oskar", der bei allen wichtigen Meisterschaften mit von der Partie ist.

Fürth. Koh. Anne Rieger ist und bleibt die Vorzeigeathletin in Bayern bei der weiblichen Jugend B.
Nach ihrem bayerischen und süddeutschen Hallenhochsprungtitel, gewann die 17-jährige Leichtathletin der SpVgg Auerbach/Streitheim nun auch die bayerische Meisterschaft im Fünfkampf in Fürth. Zusätzlich bedeuteten die 3.534 Punkte neuen schwäbischen Rekord, denn sie verbesserte die alte Bestleistung aus dem Jahre 1999 von Ursula Neumair vom TSV Schwaben Augsburg um 68 Punkte und holte mit ihren Mannschaftskameradinnen Melanie Saumweber und ihrer jüngeren Schwester Sarah Rieger auch den Titel eines bayerischen Mannschaftsmeisters mit 9.346 Punkten. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass mit dem Team der schwäbische Rekord des TSV Schwabmünchen um winzige 30 Punkte verfehlt wurde.

13 Teilnehmerinnen nahmen den Kampf bei der weiblichen Jugend um den Titel  im Fünfkampf auf. Erste Disziplin waren die 60 m Hürden, hier belegte mit 9,36 Sekunden Anne Rieger den fünften Rang. Doch dies löste bei ihr und ihren beiden Trainern Rebecca Juraschek und Jan Jäger keine Aufregung aus, denn mit dem Hochsprung folgte ihre Paradedisziplin und unausweichlich auch die Führung. Mit 1,73 m legte sie die Latte für alle anderen Teilnehmerinnen sehr hoch und ging mit dieser Leistung auch klar in Führung und gab diese nicht mehr ab. Auch im Kugelstoßen, der dritten Disziplin, gelang ihr mit 11,16 m ein Traumergebnis, denn hier kam keine der restlichen Teilnehmerinnen über die 10-Meter-Marke.  5,10 m im Weitsprung und erstklassige 2:36,45 Minuten über 800 m bedeuten die Goldmedaille und neuen schwäbischen Rekord.  Fast hätte Annes Vereinskameradin Melanie Saumweber die Bronzemedaille geholt, doch mit 2:56,98 Minuten im abschließenden 800 Meter-Lauf und 4,88 Meter im Weitsprung, nach sehr guten 1,64 m im Hochsprung, dies war nach Anne Rieger die zweitbeste Leistung und guten 9,32 Sekunden über 60 m Hürden und 8,53 m im Kugelstoßen, reichte es mit 2.982 Punkten nur noch zum undankbaren vierten Platz. Wie Melanie Saumweber ist  Sarah Rieger auch erst 16 Jahre alt und mischte trotzdem im Konzert der Großen kräftig mit. Lange Zeit auf Platz neun liegend nach 9,83 Sekunden über die 60 m Hürden, 1,43 m im Hochsprung, 8,79 m im Kugelstoßen und 4,70 m im Weitsprung, musste sie über 800 m in der zweiten Gruppe laufen. Mit 2:36,62 Minuten erreichte sie bis auf 0,16 Sekunden die gleiche Zeit wie ihre ältere Schwester Anne und verbesserte sich mit insgesamt 2.830 Punkten auf den guten sechsten Rang und verhalf der Mannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim letztendlich zum Titelgewinn.

Die SpVgg Auerbach/Streitheim dominierte bei den Schwäbischen Wald- und Crosslauf-Meisterschaften in den Schülerklassen


Die Schülerleichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim gehören mit fünf schwäbischen Meisterschaften zu den erfolgreichsten Vereinen in Schwaben.
v.l.n.r.: Tobias Müller, Isabelle Sasse, Julian Kaiser, Mirjiam Hampp, Julian Demharter, Julius Schöllhorn, Sophia Müller, Manuel Kaiser, Simon Kastner

Untermeitingen. koh. Während ihre älteren Vereinskameraden und Kameradinnen bei der Jugend sich in ganz Deutschland bei Hallenmeisterschaften mit den Besten aus Bayern und der Republik messen, starteten die jüngsten Nachwuchsathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den schwäbischen Waldlauf- und Crossmeisterschaften in Untermeitingen. Die Schüler/innen wurden mit fünf ersten, drei zweiten und sechs dritten Plätzen zum erfolgreichsten Verein dieser Titelkämpfe. Eine Klasse für sich war wieder das Zwillingsgeschwisterpaar Sophia und Tobias Müller in der Klasse der Zehnjährigen. Tobias gewann in M10 über 1400 m mit 6:02 Minuten, während seine Schwester Sophia in W10 bei ihrem Sieg 6:36 Minuten benötigte. Mit dieser Zeit wäre sie bei den Buben hinter ihrem Bruder sogar noch unter Schwabens Besten Zweite geworden. Dritte und Vierte bei den Mädchen W11 wurden Isabella Sasse und Mirjam Hampp, zusammen mit Sophia Müller war dies auch Platz eins in der Mannschaftswertung der Schülerinnen C. Diesen Mannschaftstitel schafften auch die C-Schüler mit Müller, Julius Schöllhorn (4.) und Julian Demharter (5.), während Mannschaft II in der Besetzung Julian Kaiser (4. M11), Manuel Kaiser (6.) und Simon Kastner (8.) immerhin noch sehr guter Dritter wurde. In der Klasse M12 erlief sich ebenfalls mit Lukas Friedrich ein Läufer der SpVgg Auerbach den Titel. Hier folgte ihm Christian Graber auf Platz vier und Robert Wagner auf Rang sechs. Fabio Kammler wurde in M13 guter Dritter und in der Mannschaftswertung der Schüler B waren diese Einzelleistungen dann der zweite Platz. Einen dritten Rang erlief sich in W12 Amelie Schaner, während Johanna Klimmek und Louise Schubert Sechste und Siebte wurden. In der nächsthöheren Altersklasse W13 war der fünfte Rang von Maria Rieger das beste Ergebnis, doch Hannah Schöllhorn (7.) und Jana Wiedemann (10.) liefen ebenfalls ein beherztes Rennen. In der Mannschaftswertung der Schülerinnen B waren diese Ergebnisse dann der zweite und der fünfte Rang. Ein beherztes Rennen zur schwäbischen Vizemeisterschaft bei den Schülerinnen A W15 über 2880 Meter in 12:12 Minuten lieferte Julia Graber ab, während bei der weiblichen Jugend B Sarah Rieger über die gleiche Streckenlänge in 12:26 Minuten als Dritte ins Ziel kam.

Anne Rieger wird Achte bei den Deutschen Meisterschaften

Halle/Saale. koh. Mit dem festen Vorsatz, endlich in die Nähe von 1,80 m im Hochsprung zu kommen, fuhr die 17-jährige Leichtathletin Anne Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Halle an der Saale. Doch wie schon so oft in dieser Hallensaison war bei sehr guten 1,75 m für sie der Wettkampf zu Ende. Am Ende war dies unter Deutschlands Besten der achte Platz, bei der internen Wertung der jüngeren B-Jugend der dritte Rang. Nur drei Zentimeter mehr und Anne Rieger wäre auf dem Siegerpodest gestanden und hätte die Bronzemedaille erhalten. Doch wer die sympathische junge Sportlerin kennt, der weiß, dass der nicht erreichte Vorsatz Anne Rieger nicht aus der Bahn wirft. Deshalb wird sie voll motiviert am kommenden Samstag nach Fürth zu den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften aufbrechen, wo sie als Favoritin an den Start geht. Dabei hat sie nicht nur eine Goldmedaille im Visier, sondern zusammen mit ihrer Schwester Sarah Rieger und Melanie Saumweber will sie in der Mannschaftswertung bei der Siegerehrung für die SpVgg Auerbach/Streitheim ebenfalls ganz oben stehen.

Anne Rieger wird süddeutsche Hochsprungmeisterin

Erfurt. Koh. Im tiefverschneiten und kalten Erfurt in Thüringen, brachte die 17-jährige Anne Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim die Leichtathletikhalle zum Kochen. Mit 1,75 m im Hochsprung stellte sie nicht nur ihre bisherige Bestleistung ein, sondern sie wurde süddeutsche Hallenmeisterin. Zwei Wochen nach ihrem Triumpf bei den Bayerischen in Fürth, setzte sie sich auch gegen ihre Konkurrentinnen aus Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg durch.
Für diesen Titel dauerte ihr Wettkampftag rund 18 Stunden. Jeweils fünf Stunden Hin- und Rückfahrt, Vorbereitung und dann der 45 Minuten dauernde Wettkampf, Anne Rieger kann zurzeit nichts erschüttern. Um ganz sicher zu gehen, stieg sie bei 1,60 m ein und erhöhte jeweils um drei Zentimeter bis 1,79, die Höhen meisterte sie mühelos immer im ersten Versuch. Anschließend ging es in Zweierschritten weiter, für sie auch kein Problem. Zum erstenmal fiel die Latte bei 1,73 m im ersten Versuch, doch Versuch zwei glückte.  Nun versuchte sie sich bei 1,75 m, diese Höhe meisterte sie bereits im vergangenen Jahr im Illertissener Stadion. Zweimal fiel die 4,00 m lange Latte zu Boden, doch beim drittenmal konnte sie nach der Landung im Hochsprungkissen die Arme hochreißen. Mit 1,75 m gewann sie die Goldmedaille vor Lena Bryxi von der LG Stauffen die wie noch zwei weitere Athletinnen 1,73 m übersprang.
Spontan bekam Anne Rieger vom BLV-Verbandstrainer Edi Segerer zwei Tage trainingsfrei um sich dann wieder auf die nächsten Titelkämpfe, den deutschen Hallenmeisterschaften am 20. Und 21. Februar in Halle/Saale vorzubereiten. Vielleicht glückt ihr hier schon mit 1,80 m ihr neues Saisonziel, wenn nicht, dann hat sie bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften am 27. Februar in Fürth, wo sie als große Favoritin an den Start geht, die nächste Gelegenheit.

Anne Rieger holt zwei bayerische Hallentitel zum Saisonauftakt


Mit zwei goldenen Medaillien konnte für die Auerbacherin Anne Rieger nicht besser beginnen.

Fürth. koh. Mit einem Paukenschlag eröffnete die 17-jährige Leichtathletin Anne Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim die Meisterschaftssaison 2010. Bei den bayerischen Hallen-Jugendmeisterschaften in Fürth holte sie sich zwei Goldmedaillen und somit auch zwei bayerische Meistertitel. Auf Grund Ihrer vergangenen Leistungen wäre alles andere wie die Meisterschaft im Hochsprung eine Überraschung gewesen. Außer der Zweiten, Nadine Niemann vom LA-Team Alzenau mit 1,61, war für alle weiteren Konkurrentinnen schon bei 1,58 m Höhe Schluss. Anne Rieger eröffnete erst bei 1,61 m den Wettkampf, meisterte  bis 1,70 alle Höhen im ersten Versuch und scheiterte knapp bei 1,73 m und holte sich somit mit 1,70 m die Meisterschaft. Da sie zwei Tage vorher noch einen harten Schulleistungstest mitmachen musste, unter anderem mit zwei Stunden Schwimmen, waren die Trainer zufrieden, sie aber nicht. Mit einer gehörigen Wut im Bauch ging sie zum Kugelstoßen, um sich auch in dieser Disziplin auf die Mehrkampfmeisterschaften am 27.Februar in gleicher Halle vorzubereiten. Nach Beendigung sah man bei den Spezialistinnen dieser Kraft- und Technikdisziplin lange Gesichter und nur eine strahlte, Anne Rieger. Sie steigerte nicht nur ihre bisherige Bestleistung um rund einen Meter auf hervorragende 11,56 m, sondern sie hängte die große Favoritin Linda Wagner von der LG Fichtelgebirge um genau 20 Zentimeter ab. Besser konnte das Jahr für die DLV-Kaderathletin nicht beginnen und so sieht sie voller Zuversicht auf das kommende Wochenende zu den süddeutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt wo sie im Hochsprung startet und dann zu den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften. Aber auch die anderen Starter der SpVgg Auerbach/Streitheim konnten überzeugen. Bei ihrem ersten Start über die Sprintstrecke von 60 m in der Halle, schaffte Melanie Saumweber mit 8,14 Sekunden den Sprung in den Zwischenlauf, wo aber mit 8,24 Sekunden Endstation war, Leonie Kuen erzielte 8,33 Sekunden und Lena Wiedemann 8,53 Sekunden, während der noch zu den Schülern A gehörende 15-jährige Alexander Wagner mit 7,59 Sekunden bei den zwei Jahre älteren B-Jugendlichen für eine Superzeit sorgte.

Zwei Podestplätze für Auerbachs Leichtathleten bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften

München. koh. Größtenteils nicht in ihren Spezialdisziplinen startete die Leichtathletikjugend der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den südbayerischen Hallenleichtathletikmeisterschaften für Jugend B und Männer/Frauen in der Münchner Werner-von-Linde-Halle. Die beiden Übungsleiter Rebecca Juraschek und Jan Jäger waren der Ansicht, dass sich ihre Athleten auch mal an nicht so gewohnten Disziplinen bewähren sollen. Wie auch nicht anders zu erwarten, sprang dann auch kein Titel für die Auerbacher heraus, doch für zwei Podiumsplätze reichte es. Den ersten schaffte der noch zur Jugendklasse gehörende18-jährige Marius Wicenec im Hochsprung der Männer. Er überquerte bei 1,86 m die Latte und wurde sehr guter Dritter. Den zweiten Platz  zur Vizemeisterin ersprintete sich Anne Rieger  im Endlauf der weiblichen Jugend B über 60 m Hürden in 10,09 Sekunden, mit Lena Wiedemann kam ihre Vereinskameradin in 10,75 Sekunden auf den siebten Rang. Mit ihren 8,26 Sekunden im Vorlauf über 60 m flach, qualifizierte sich Leonie Kuen für den Zwischenlauf, hier war dann mit 8,32 Sekunden Endstadion. Als reine Jugendstaffel beteiligten sich Niklas Kuen, Leonhard Fitz, Simon Rottenegger und Marius Wicenec bei den Männern über 4 x 200 m und erliefen sie im erlesenen Feld der 17 Mannschaften mit 1:40,42 Minuten den zehnten Rang.

Anne Rieger startet mit einer Spitzenleistung ins neue Jahr

Essing. Koh. Neben Spitzenleichtathleten aus der Slowakei und aus Tschechien, standen zwei Hochspringerinnen aus dem Landkreis Augsburg beim Hallen-Springermeeting in Essing an der Altmühl im Mittelpunkt des Geschehens. Anja Saumweber (A-Jugend) aus Deubach, die bisher für die LG Reischenau/Zusamtal startete und zum Jahresanfang zur LG Würm Athletik bei München wechselte und die zwei Jahre jüngere Anne Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim, waren die überragenden weiblichen Teilnehmer bei dieser hochklassigen Veranstaltung. Während den Frauenwettbewerb Anja Wich-Heiter vom LAZ Zweibrücken mit 1,70 m gewann, waren die beiden Bayerischen Meisterinnen in ihrer Altersklasse, mit dieser Höhe nicht zufrieden. Während Anja Saumweber  den Wettbewerb der Jugend mit 1,76 m gewann, steigerte sich Anne Rieger nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten von Sprung zu Sprung. Mit 1,73 m und dem zweiten Rang war sie und auch der BLV-Disziplintrainer Edi Segerer aus Gilching mit dem Saisonauftakt mehr als zufrieden.